Bilanz 2018: Christoph 4 hebt 1482 Mal ab

Am Dienstag präsentierte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Hannover die Einsatzbilanz der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes für das Jahr 2018.

Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind bundesweit im vergangenen Jahr 15.485 Einsätze geflogen und haben 4521 Patienten transportiert, 240 mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt waren die Retter 5425 Flugstunden in der Luft, fast 226 Tage am Stück.

Mit seinen 1482 Einsätzen in 2018 liegt das Luftrettungszentrum (LRZ) Hannover, von wo aus Christoph 4 abhebt, an dritter Stelle der jährlichen Einsätze pro Standort. Damit werden die hannoverschen Rettungsflieger im neuen Jahr die Marke der 70.000 Einsätze seit der Indienststellung von Christoph 4 im Jahr 1972 knacken.

„Der schnellste und kürzeste Weg zum Einsatzort ist häufig der aus der Luft. Die Rettungshubschrauber bilden daher eine wesentliche Säule im Rettungswesen, um schnelle Hilfe in akuten Notsituationen gewährleisten zu können. So zum Beispiel in den zahlreichen Unfallsituationen auf der A2 im vergangenen Sommer. Auch zu Ertrinkungsnotfällen mit Kindern rückte der Christoph 4 aus, um schnell zu helfen. Den reibungslosen Ablauf auf dem Christoph 4 verdanken wir der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten“, sagt Hannes Wendler, Mitglied des Landesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, die Träger des an die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) angeschlossenen LRZ ist.

Volker Hubrich, Leitender Notfallsanitäter am Christoph 4, ergänzt: "Internistische Notfälle wie Herzinfarkte und Schlaganfälle rangieren an erster Stelle, dicht gefolgt von Traumaverletzungen, verursacht durch Verkehrs- und Arbeitsunfälle."

Mehr Informationen gibt es hier (Homepage der Johanniter Unfallhilfe).

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