Intensivstation 73

Die Station 73 ist die Intensivstation der Klinik für Unfallchirurgie unter der Leitung von Frau Dr. Michaela Wilhelmi. Hier werden schwerstverletzte Patienten betreut, die besonders gefährdet sind und deshalb ein Höchstmaß an Versorgung benötigen. Unsere Klinik versorgt im Jahr insgesamt etwa 3.000 Patienten. Von diesen 3.000 Patienten benötigen ca. 800 eine intensivmedizinische Behandlung. Bei dieser Vielzahl an komplexen Fällen setzen wir auf ein leistungsstarkes und erfahrenes Team bestehend aus Ärzten und Pflegepersonal, um den Patienten bestmöglich betreuen und versorgen zu können.

 

Individuelle Pflege

Individuelle Pflege

Die Patienten erhalten eine sehr individuelle Betreuung durch ein hochqualifiziertes und ausgesprochen erfahrenes Team aus Ärzten und Pflegekräften. Es stehen 8 Betten aufgeteilt in zwei Zweibettzimmer und vier Einzelzimmer zur Verfügung.

Unser Krankenpflegepersonal ist umfassend ausgebildet und nimmt regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um die höchstmögliche Qualität zu gewährleisten. Jeweils eine Pflegekraft betreut zwei Patienten. Dadurch erhält jeder Patient nicht nur eine sehr intensive und umfassende Pflege, sondern auch eine persönliche Bezugsperson. Diese Pflegekraft dient auch Besuchern und Angehörigen als Ansprechpartner.

Ärzte und Pflegepersonal betreuen die Patienten non-stop rund um die Uhr. Die tägliche Besetzung besteht aus zwei Assistenzärzten und einer Oberärztin.

Kompetente Fachbetreuung

Kompetente Fachbetreuung durch Unfall-Intensivspezialisten

Die Aufnahme auf unsere Intensivstation erfolgt aus unterschiedlichen Gründen, z. B. Mehrfachverletzung (Polytrauma) nach einem schweren Unfall. Je nach Verletzungsgrad wird der Patient für mehrere Tage oder auch Wochen hier betreut. Je nach Bedarf werden weitere Spezialisten eingebunden. Oft sind mehrere Operationen zur Stabilisierung der Knochenbrüche und der anderen Verletzungen erforderlich.

Modernste Technik

Modernste Technik

Viele Patienten müssen aufgrund der schweren Verletzungen in ein künstliches Koma versetzt und künstlich beatmet werden. In dieser Zeit werden sämtliche Kreislauffunktionen permanent überwacht. Durch verschiedene Katheter werden die Patienten ernährt und therapiert. Aufgrund der schweren Verletzungen und deren Folgen benötigen diese Patienten eine spezielle intensivmedizinische Therapie mit den modernsten Behandlungsverfahren. Dazu gehört z. B. die Dialysetherapie bei Nierenversagen, die Therapie von schweren Schockzuständen oder einer Sepsis und extrakorporale Unterstützungssysteme bei Herz- und Lungenversagen. Nach einer langen Intensivphase werden die Patienten oftmals in eine sogenannte neurologische Frührehabilitation verlegt, um schnellstmöglich wieder die normalen Körperfunktionen zu erlangen.

Patient im Mittelpunkt

Der Patient steht im Mittelpunkt

Eine Behandlung auf der Intensivstation findet auch statt, wenn der Patient für mehrere Stunden oder Tage nach einer Operation intensivmedizinischer Behandlung und Überwachung bedarf. An diesem Tag sind die Patienten noch sehr müde und ihre Atmung wird über einen Beatmungsschlauch von einer Maschine unterstützt. Dies gehört zum normalen Verlauf. Während dieser Aufwachphase braucht der Patient sehr viel Ruhe, Betreuung und Zuwendung. Wir versuchen die Patienten so früh wie möglich wieder auf die Normalstation zu verlegen.